Ich hatte einen Traum. Einen Schabernack von einem Traum. Wir werden wohl bald eine Reise machen. Höre, und du wirst lachen. Hier im Hafen lag ein Schiff, groß wie eine ganze Stadt. Die Dampfpfeife gab schon das Zeichen zur Abfahrt. Ich kam im Laufschritt vom Dorf her, um es rechtzeitig zu erreichen. In der Hand hielt ich einen Papagei. Ich erreiche das Schiff, ich klettere hinauf, der Kapitän eilt herbei. “Fahrkarte!” schnaubt er mich an. “Kostet?” frage ich und ziehe ein Bündel Banknoten aus der Tasche. – “Tausend Drachmen.” – “Kannst du es bitte nicht für achthundert machen?” sage ich. – “Nein, tausend.” – “Hier sind achthundert; mehr habe ich nicht!” – “Tausend, keinen Pfennig weniger! Sonst zieh schleunigst ab!” – “Höre, Kapitän”, antwortete ich, “ich meine es gut mir dir! Nimm die achthundert, die ich dir anbiete, sonst wache ich auf, und du verlierst alles.”

Kazantzakis – Alexis Sorbas