Wenn das Kinoticket nur knapp 3 Euro kostet, dann geht man gerne zweimal. Das erste Mal war es Sherlock Holmes, eine verwirrend komplizierte, ueberraschend brutale und wenig detektivische sowie enttaeuschend homoerotische Jude-Law-Robert-Downey-Jr. lovestory. Dann also Mission Impossible 4. Die “Kritik” von Dietmar Dath hatte mich ja schon neugierig gemacht, und die intermediaere Langeweile des Suedosteuropaurlaubes trieb mich geradezu ins Kino. Cruise, jawohl! Solch ein sexy Schauspieler, wie in Mission Impossible 1, so rude und geschunden wie in Minority Report und so intensiv-overacting wie in Magnolia. Yes! das brauchte ich jetzt, in den fruehen Tagen dieses vielversprechenden Jahres. Und siehe da: nach den balkanesken Routinen des struppigen Kinobarkeepertums, des ruppigen Platzanweisers, da fanden sich Szenen, die unglaublich gut waren, actionreich, (leider auch einige schnulzige Episoden) voller guter Bilder, oft genug von Toms markantem Naeschen. Also: Ein uneingeschraenkt zu empfehlendes Kinoerlebnis, noch dazu mit dem wunderbarsten Dekolleté des Jahres 2012 (Lea Seydoux).