Lange Fahrten durch das Umland. Kurze Stopps, um irgendwo einzusteigen. Motorpanne an der Tankstelle und Gespräche am Straßenrand. Mit dem Fahrtwind kommen die Gedanken, lange Ketten von Ideen für die Geschichte in dieser Welt und in anderen. Unter den Bäumen der Alleen entwickeln sich die Konzeptstränge weiter, wachsen zu Kapiteln heran und bekommen Seitenzahlen und Absätze. Wenn ich aber an der Ampel abbremse, ist keine von den Figuren und den Beziehungen zwischen ihnen mehr da, alle ausgemalten Szenarien und Gespräche sind wie weggelöscht. Erst mit der Geschwindigkeit kommt das Wissen um sie wieder, erst mit dem sonoren Knattern der alten Maschine auf der Landstraße erinnere ich mich an die Geschichte und ihre Darsteller.