Es kommt selten vor, dass ich aufgrund einer Radiosendung mal Musik nachhöre, aber gestern war es dann soweit. Gefunden habe ich dabei das dubsteb/R&B Album von Sänger Abel Tesfaye und den Produzenten Doc McKinney and Illangelo, die “The Weeknd” (watch the missing vowel) bilden. Deren online-Album “House of Balloons” von März 2011 ist großartige Musik, uneingeschränkte Hörempfehlung! Es hat Burial-Charakter, sehr Koks/Bling-artige Einlagen (Glass Table Girls) und grundsätzlich guten Beat. Pitchfork hat sich mit Adjektiven und szenischen Beschreibungen nicht zurückgehalten, wozu der Sound passen könnte:

the thematic and sonic pieces fit together– these weird, morning-after tales of lust, hurt, and over-indulgence are matched by this incredibly lush, downcast music. It’s hard to think of a record […] that so fully embodies such a specific nocturnal quality. And even though the image of nightlife painted by the Weeknd isn’t a place you’d ever want to live, it’s one that’s frankly very hard to stop listening to.

Mich erinnert solche Musik ein wenig an die Stimmung der “footage”-Videosequenzen aus “Pattern Recognition”, das Coverbild ist entsprechend.

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