Die Werke des 71jährigen Regisseurs verstecken sich in den Rezensionsspalten einiger weniger, hellsichtiger Nachrichtenmagazine. Rudolf Thome ist ein ganz spezieller Filmemacher, ein äusserst akribischer Vertreter des Autorenkinos, der seine Rezensions-DVDs eigenhändig bespielt, beschriftet, eintütet und an die Verlage und Redaktionen versendet. Auf seinem Blog gewährt er detailliert Einblick in die Arbeit und das Leben auf dem Bauernhof. Am 13. Januar kommt “Das rote Zimmer” ins Kino, ein Film über einen Kussforscher in Berlin. Schon allein aufgrund des Erinnerungen-wachrufenden Titels empfehle ich das neuste Werk von Thome uneingeschränkt.