Die durch eine eher inhaltsarme Auseinandersetzung gestiegene Aufmerksamkeit will ich gerne nutzen, um einen äusserst interessanten Traum vorzustellen:

Das Bewußte und das Unbewußte

In seiner Autobiographie erzählt C. G. Jung einen Traum, der eindrucksvoll sei. Er befand sich vor einem Gebetshaus, auf dem Erdboden in Lotosstellung sitzend, als er einen Yogi in tiefer Meditation versunken bemerkte. Er näherte sich ihm und sah, dass das Gesicht des Yogi sein eigenes war. Von Schrecken gepackt, entfernte er sich, erwachte und kam zu dem Schluß: Er ist der, der meditiert; er hat geträumt, und ich bin sein Traum. Wenn er erwacht, werde ich nicht mehr existieren.

Rodericus Bartius